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JIRA 4 ist da

Dienstag, 27. Oktober 2009

JIRA 4 ist da und wartet mit einer Vielzahl von neuen Features auf, wobei ich mir auch manches langbestehende Manko (JRA-9, JRA-1549) behoben gewünscht hätte. Trotzdem beeindrucken mich auch die neuen Funktionen wie ein neues Dashboards, Activity Streams, die OpenSocial-Integration sowie das allgemein verbesserte UI. Einen Überblick über die neuen Features gibt es bei Atlassian-TV.

Das Killerfeature an sich ist für mich aber die SQL-ähnliche Jira Query Language, mit der sich jetzt endlich auch komplizierte Anfragen bauen lassen, die über das bisherige Interface nicht möglich waren. So kann jetzt beispielsweise nach leeren Feldern gesucht werden, um zu herauszufinden, welchen Issues noch notwendige Felder fehlen. Auto-Completion und Syntaxcheck im Webeditor – was will man mehr? Mehr zur JQL gibt es hier in diesem Atlassian-TV-Beitrag oder in der JIRA-Dokumentation.

Böse Zungen könnten natürlich behaupten, daß es sich bei der JQL nur um eine Query-Translation nach SQL handelt. Vielleicht nicht falsch, aber: "Na und?"

Aus Vertriebssicht ist JIRA 4 auch interessant, da Atlassian das Preismodell für seine Produkte geändert hat und jetzt eine Mischung aus Penetrationsstrategie und Hochpreispolitik (im Vergleich zu den vorherigen Preisen) fährt. Früher gab es drei Versionen mit unterschiedlichen Funktionsumfang: Standard, Professional und Enterprise, wobei die Entprise-Version bei 4.800 Dollar lag. Seit JIRA 4 wird jetzt nur noch der Anzahl der existierenden Benutzern lizensiert. Der Einstieg liegt jetzt bei 10 Benutzern für 10 Dollar. In Hinsicht auf sein Preis-Leistungsverhältnis ein fast unschlagbares Angebot. Auf der anderen Seite muß man für mehr als 100 Benutzer jetzt 8.000 Dollar zahlen und 100 Benutzer sind nicht viel. Wie gesagt, es wird für existierende Benutzer gezahlt und selbst in kleinen Firmen sind 100 Benutzer nicht viel. Man denke nur an Praktikanten und die natürliche Flukturation. Insofern eine doch schon sehr drastische Preiserhöhung.

Mit einem Einstiegsspreis von 10 Dollar sollen ganz klar weitere Marktanteile erobert werden. Gerade kleinere Firmen werden hier sicherlich einsteigen und bei entsprechender Zufriedenheit aufrüsten (müssen). Abgesehen von Opensource-Produkten wie Bugzilla, wird diese Preispolitik anderen Anbietern das Leben in den unteren Preissegmenten erschweren, auch wenn das richtige Geld in den oberen verdient wird. Das Positive daran ist aber auch, daß auch in der kleinsten Ausbaustufe der komplette Funktionsumfang bereit steht und bei Bedarf nur die Anzahl der Benutzer erhöht werden muß.

Mein Fazit: Trotz des effektiv erhöhten Preises ist es das beste JIRA bis jetzt, da es nicht nur kosmetische Änderungen gab, sondern neue interessante Features, die die Arbeit erleichtern und angenehmer machen.

Atlassian $timulus Package

Mittwoch, 22. April 2009

Was Gutes gibt es selten für 'n Appel und 'n Ei. Aber manchmal doch. Atlassian bietet jetzt bis zum Freitag, den 24. April, sein Issue-Tracking-System JIRA und das Wiki Confluence in der Enterpriseversion beschränkt auf fünf Benutzer für sage-und-schreibe fünf Dollar an. Die Lizenz kann für jeweils fünf Dollar maximal drei Jahre verlängert werden.

Gerade für kleine Firmen oder Gruppen ist das ein unschlagbares Einstiegsangebot. Natürlich spekuliert Atlassian darauf, so durch die größere Nutzerbasis auch füher oder später mehr große Lizenzen zu verkaufen. Doch gerade für den Einstieg mit JIRA und Confluence ist das ein unschlagbares Angebot.

Übrigens, das Geld wandert nicht in die Taschen von Atlassian, sondern alle Einnahmen aus dieser Aktion gehen an das Projekt Room to Read.

Atlassian JIRA kostenlos nutzbar – zumindest etwas

Mittwoch, 08. Oktober 2008

Atlassian hat mit der Version 3.13 seines Issue-Tracking-Tools jetzt auch eine Personal Licence eingeführt, die kostenlos von jedem beantragt werden kann. Damit folgt Atlassian dem Vorbild anderer Software-Firmen, die ihre Produkte als Community-Version für bestimmte Benutzergruppen oder als eingeschränkte Entry-Version herausgeben.
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Samstag, 17. Mai 2008

Nutzen Sie ein Issue-Management-System zur Verfolgung von Defekten in Ihrem System oder zur Aufgabenverwaltung? Mein derzeitiger Favorit ist ganz klar Atlassian JIRA. Neben der schon von Hause aus guten Bedien- und Konfigurierbarkeit, gefällt mir besonders leichte Erweiterbarkeit über Plugins und das zur Verfügung gestellte API.
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