<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Software Engineering Blog &#187; IORG</title>
	<atom:link href="http://www.swe-blog.net/blog/archives/tag/iorg/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.swe-blog.net/blog</link>
	<description>Menschen. Prozesse. Technik.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 28 Jan 2011 17:40:59 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Informationsflut &#8211; zu viel Rauschen auf allen Kanälen</title>
		<link>http://www.swe-blog.net/blog/archives/10</link>
		<comments>http://www.swe-blog.net/blog/archives/10#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 21:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsklima]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Information Overload Research Group]]></category>
		<category><![CDATA[IORG]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sw-blog.net/blog/?p=10</guid>
		<description><![CDATA[Kennen Sie die IORG? IORG steht für Information Overload Research Group. Auch wenn die IORG von Branchengrößen wie Microsoft, Intel, Google und IBM gegründet wurde, beschäftigt sie sich nicht mit technischen Standards, sondern mit einem viel größerem Problem: Die Überflutung von Mitarbeitern mit Informationen und den daraus entstehenden Schäden. Ziel der IORG ist es, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie die IORG? IORG steht für Information Overload Research Group. Auch wenn die IORG von Branchengrößen wie Microsoft, Intel, Google und IBM gegründet wurde, beschäftigt sie sich nicht mit technischen Standards, sondern mit einem viel größerem Problem: Die Überflutung von Mitarbeitern mit Informationen und den daraus entstehenden Schäden. Ziel der IORG ist es, das Problem der zunehmenden Informationsflut im Berufsleben zu lösen oder wenigstens in etwas zu lindern. Im <a href="http://www.iorgforum.org/TipsArchive.htm">Tippsarchiv</a> gibt es hierfür schon 5 Einträge.<br />
<span id="more-10"></span><br />
Jeder in der IT Beschäftige muß täglich eine enorm hohe Flut von Information bewältigen, egal ob E-Mail, Web, Instant Messaging oder RSS-Feeds, Und nicht zu vergessen das gute alte Telefon, auch wenn inzwischen auch auf VoIP umgestellt. Nicht jede Information die wir erhalten ist für bestimmt oder wertvoll. Natürlich können wir für uns unwichtige Information herausfiltern, aber um um sie zu filtern müssen wir sie zuerst verstanden und dann bewertet haben. Das kostet Zeit. Sie sind wahrscheinlich genauso wie ich auf verschiedenen Mailinglisten eingetragen, bekommen Mails von Kunden und ihrem Issue Tracker oder Continious Integration Tool. Dazu noch die allgemeinen Rundmails von Kollegen und der Geschäftsführung. Web 2.0 tut sein übriges noch mit Foren und Instant Messaging hinzu. </p>
<p>Es gibt Firmen, da müssen alle Mitarbeiter auf der Arbeit sich im firmenintern IM-Netzen anmelden, um auch immer mal für eine kleine Frage zwischendurch erreichbar zu sein oder sich in Chaträumen angemelden, um aktuelle Fragen zum Projekt zu diskutieren. So gut es auch gemeint ist und so schön es auch sein kann, jeden sofort zu erreichen, es ist der Tod der Produktivität. Beobachten Sie sich einmal selber wie konzentriert Sie arbeiten, wenn Ihr Mailer offen ist und sie nebenbei noch zwei oder drei Chats zu unterschiedlichen Themen führen müssen. Auch wenn Sie noch anfangs den Eindruck haben, drei oder vier Themen gleichzeitig bearbeiten zu können, Sie können es nicht. In Wirklichkeit schalten Sie nur schnell hin und her und jeder Umschaltprozess braucht Zeit. Geistige Rüstzeit - ihre Zeit! Das Rauschen auf allen Kanälen nimmt zu. <strong>Ohrenbetäubendes Nichts stiehlt uns die Zeit.</strong> Das eigentlich paradoxe daran ist, daß wir die eigentlich wichtigen Informationen dennoch nicht bekommen.</p>
<p>Neu ist das Problem nicht, schon Tom DeMarco und Timothy Lister haben das in ihrem Klassiker &bdquo;Wien wartet auf Dich!&ldquo; mit dem Problem des Telefons, das man nicht abstellen kann, beschrieben. Heute ist es noch schlimmer. Neulich hat ein Kollege gefragt, ob ich denn gearbeitet hätte, weil ich in Skype nicht online war. Ich habe es ausgeschaltet <strong>um</strong> zu arbeiten. Und dazu noch das Handy auf lautlos gestellt. Wenn es wichtig ist, wird schon noch einmal angerufen werden. Ich rufe dann später sowieso zurück.</p>
<p>Meine Tipps für produktives Arbeiten:</p>
<ul>
<li>Schalten Sie ihren Mailprogramm ab oder stellen Sie es so ein, daß es nur alle x Stunden neue Mails abruft.</li>
<li>Schalten Sie ihren Instant Messanger ab.</li>
<li>Stellen Sie ihr Telefon lautlos oder gleich am besten ab.</li>
<li>Überlegen Sie sich genau, ob und wann Sie jemanden kontaktieren. Nicht jede IM-Message ist notwendig, nur weil der Kollege einen Klick entfernt ist. Vielleicht grübelt Ihr Kollege ja gerade angestrengt nach und Sie reißen ihn nur aus seinen Gedanken. Vielleicht reicht auch eine Mail, die dann erst in ein paar Stunden beantwortet wird.</li>
<li>Wenn Sie etwas wirklich wichtiges zu erledigen haben, kann es hilfreich sein, wenn Sie woanders arbeiten, wo sie garantiert niemand stört. Arbeiten Sie zuhause wenn es geht oder ziehen Sie sich in eine Bibliothek in Ihrer Nähe zurück. Sie kennen sicherlich einen guten Platz dafür.</li>
</ul>
<p>Natürlich lassen sich solche Ratschläge nicht immer genauso umsetzen. Eine Alternative könnte sein, sich eine Zeit am Tage auszusuchen, in der man nicht erreichbar ist. Ich habe für mich festgestellt, daß ich schwierige Dinge am besten vormittags bewältigen kann. In dieser Zeit bin ich nicht erreichbar - zumindest versuche ich es.</p>
<p>Nachtrag: Gerade war ich mit zwei Freunden verabredet, um etwas zu besprechen. Als nach einer viertel Stunde immer noch keiner da war, rief ich einen von ihnen: </p>
<p>&bdquo;Wo seid ihr?&ldquo;<br />
&bdquo;Wieso wo, unterwegs.&ldquo;<br />
&bdquo;Wir wollten doch heute etwas besprechen.&ldquo;<br />
&bdquo;Ach Mist, voll verpeilt Dir Bescheid zu sagen. Wir haben das dynamisch geändert. Wir machen das per Skype... Am besten wir schicken uns tagsüber SMS, um uns auf dem Laufenden zu halten.&ldquo;</p>
<p>Habe ich die Zeit dafür?</p>
<div class="ressource"><strong>Quellen und Verweise</strong>
<ul>
<li>Wien wartet auch Dich!, Thomas DeMarco, Timothy Lister</li>
<li><a href="http://www.iorgforum.org/">Information Overload Research Group</a></li>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/Fuehrende-IT-Unternehmen-wollen-gegen-Informationsflut-vorgehen--/meldung/109464">Führende IT-Unternehmen wollen gegen Informationsflut vorgehen</a></li>
<li><a href="http://www.heise.de/ix/Nur-nicht-aus-dem-Rhythmus-kommen--/blog/artikel/98790">Nur nicht aus dem Rhythmus kommen</a></li>
</ul>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.swe-blog.net/blog/archives/10/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

