Archiv für März 2010

Agile Product Management with Scrum von Roman Pichler

Dienstag, 30. März 2010


Mit seinem ersten Buch "Scrum - Agiles Projektmanagement erfolgreich einsetzen", hat Roman Pichler ein für die deutsche Scrum-Gemeinde wichtiges Buch geschrieben. Was mir an dem Buch besonders gut gefällt, ist der präzise Stil mit dem Pichler die wichtigen Grundlagen von Scrum erklärt, sodaß man das Gefühl hat sofort loslegen zu können, auch wenn dem vielleicht gar nicht so sein mag. Wer sich intensiver mit Scrum beschäftigt hat merkt, das Scrum und seine Grundlagen viel weiter reichen, als es auf den ersten Blick erscheint. Aber das ist ein anderes Thema.

Jetzt gibt es ein neues Buch von Roman Pichler: "Agile Product Management with Scrum", das zuerst auf Englisch bei Addison-Wesley erscheint, da Pichler mittlerweise in Großbritannien lebt. Eine deutsche Übersetzung ist bereits angekündigt und ich hoffe, daß diese von Pichler selber vorgenommen wurde.

Thema des Buches ist agiles Produktmanagement (Produktpolitik). Also all die Tätigkeiten, die bei einer Produktentwicklung notwendig sind, um ein Produkt erfolgreich weiterzuentwickeln.

Leider kann ich noch nicht allzuviel zum Buch selber sagen, da ich es erst heute bestellt habe und nach Angaben von Amazon die Lieferung erst im Mai erfolgen soll. Empfehlen kann ich aber in dem Zusammenhang "Management von IT-Produkten", auf das ich in diesem Blog-Artikel schon einmal hingewiesen habe. Das Buch gibt einen sehr guten Überblick über alle notwendigen Tätigkeiten im Umfeld von IT-Produkten. Der Anspruch des Buches dabei ist es eine Einführung in die Grundlagen zusammen mit einem theoretischen Überblick zu geben. Das gelingt den Autoren auch sehr gut, vorallem da sie sich bewußt sind, daß dies nur die Grundlage für eigenes Handeln sein kann. Pichlers Buch könnte da eine gute Ergänzung sein.

Thunderbird-Plugins Teil 4 – Quote Colors

Donnerstag, 18. März 2010

Screenshot von Quote Colors in Aktion Mails sind oft kurze Antworten auf andere Mails und ab einer bestimmten Anzahl von Mails, die im Ping-Pong-Verfahren, teilweise aus nur einem Satz bestehend, werden die Quotes immer unübersichtlicher.

Ab einer bestimmten Ebene sieht man einfach nicht mehr durch, welche Antwort sich worauf bezieht, da sie sich ja nur durch Anzahl der > unterscheiden (Voraussetzung ist natürlich, daß ein vernünftiger Mail-Client benutzt wird ;-) ).

Wer das Problem kennt, der sollte sich Quote Colors ansehen. Diese kleine Thunderbird-Erweiterung färbt die Zitate entsprechend ihrer Stellung ein. So bilden sich leicht übersichtliche farbliche Blöcke, die helfen die Übersicht zu bewahren.

Meine Empfehlung, weil es einfach auch gut aussieht und hilft die Übersicht zu bewahren.

Quellen und Verweise

Berlin Buzzwords am 7. und 8. Juni in Berlin

Dienstag, 16. März 2010

Am 7. und 8. Juni diesen Jahres wird in Berlin die Berlin Buzzword 2010 stattfinden. Im Mittelpunkt dieser zweitägigen Community-Konferenz stehen all die Themen, die zur Zeit wohl als angesagt gelten dürften, wenn es um skalierbare Systeme und Massendatenverarbeitung geht; also Themen wie NoSQL, Hadoop, Lucene, Solr und und und. Isabel Drost, die auch das Berliner Hadoop Get Together organisiert und die treibende Kraft hinter Berlin Buzzword ist, hat in "Why 'Buzzwords'?" kurz erklärt, um welche Themen es auf der Konferenz gehen soll.

Derzeit läuft der Call-Of-Papers für die Konferenz. Wer also eine gute Idee für einen Talk auf Englisch und Zeit am 7. oder 8. Juni haben sollte und noch einen guten Grund sucht, um nach Berlin zu kommen, der kann sich gerne bei Berlin Buzzwords bewerben. Das ist übrigens auch die günstigste Art Zugang zur Konferenz zu bekommen. Momentan sind noch Karten zum Early-Bird-Preis von 297,50 € zu haben.

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, daß ich bei der Organisation der Konferenz durch die Begleitung der Konferenz auf XING, Facebook und Co. mitwirke. Dies aber aus reinem Enthusiasmus für ein spannendes Thema und somit ohne irgendwelchen finanziellen Vorteile daraus zu erhalten. Der Eintrittspreis ist so ausgelegt, daß er die Konferenzkosten deckt.

Touch my Screen!

Dienstag, 09. März 2010

Früher hatte ich einen Zettel an meinem Monitor, auf dem Stand, daß das kein Touch-Screen ist. Es gab einige Kollegen, die immer gern direkt auf dem Monitor gezeigt haben und ich mußte hinterher... Sie kennen das vielleicht noch selbst, denn bei CRT-Monitoren war das noch störender als heute.

Aber bald werden wir schreiben "Berühr mich!" und werden das ganz ernst meinen. Ich habe ja im letzten Artikel schon geschrieben, daß ich der festen Meinung bin, daß die neue Generation von Touch-Screens unsere Arbeit mit Computern verändern werden. Und für uns Software-Entwickler heißt das auch wieder: Auf zu neuen Ufern. Und dabei haben wir ja das letzte Ufer noch gar nicht richtig erkundet. Aber das ist ein anderes Thema.

Multi-Touch für Java!

Hier ist ein Demo, das sehr gut zeigt, was heute auch im Java-Ökosystem möglich ist.

Das Frauenhofer IAO-Institut hat für Java MT4J entwicklet, auf dem das obige Demo beruht. Also, was hält uns auf! Her mit den neuen Ideen!