Archiv für die Kategorie ‘Tools’

Thunderbird-Plugins Teil 4 – Quote Colors

Donnerstag, 18. März 2010

Screenshot von Quote Colors in Aktion Mails sind oft kurze Antworten auf andere Mails und ab einer bestimmten Anzahl von Mails, die im Ping-Pong-Verfahren, teilweise aus nur einem Satz bestehend, werden die Quotes immer unübersichtlicher.

Ab einer bestimmten Ebene sieht man einfach nicht mehr durch, welche Antwort sich worauf bezieht, da sie sich ja nur durch Anzahl der > unterscheiden (Voraussetzung ist natürlich, daß ein vernünftiger Mail-Client benutzt wird ;-) ).

Wer das Problem kennt, der sollte sich Quote Colors ansehen. Diese kleine Thunderbird-Erweiterung färbt die Zitate entsprechend ihrer Stellung ein. So bilden sich leicht übersichtliche farbliche Blöcke, die helfen die Übersicht zu bewahren.

Meine Empfehlung, weil es einfach auch gut aussieht und hilft die Übersicht zu bewahren.

Quellen und Verweise

Whiteboards professionell dokumentieren

Mittwoch, 17. Februar 2010

Wie gut ein Team kommuniziert und Lösungen findet, läßt sich sehr gut an seinem Whiteboard ablesen. Idealerweise gibt es mehr als ein Whiteboard, aber das nur am Rande. Werden an diesem Whiteboard gemeinsam Probleme diskutiert und Lösungen gefunden, dann ist das, was auf dem Whiteboard steht wertvoll. Doch wie gehen wir mit diesen Werten um?

Oft habe ich bis jetzt beobachtet, daß ein Whiteboard während einer langen Diskussion immer wieder beschrieben wird, um diese dann gleich wieder abzuwischen, da der Platz wieder benötigt wird. Kurz vorher wird noch gefragt: "Alles klar? Kann ich das wieder abwischen?" Dummerweise steckt die Information genau in diesem Moment noch in unserem Kurzzeitgedächtnis und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, daß es über dieses nicht hinauskommt. Das heißt nichts anderes, als das es morgen vergessen sein wird.

Wir dokumentieren dieses Wissen nur in wenigen Fällen. Und wenn, dann auch meist falsch. In den meisten Fällen werden einfach Fotos gemacht und diese in irgendeinem Verzeichnis abgelegt. Leider versauern sie dann dort auch. Das ist nicht schade, denn meist sagen die Bilder anderen ohne irgendeinen Kommentar auch nichts.

Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit eine PowerPoint-Vorlage erstellt, mit denen man sehr einfach Whiteboard-Diskussionen dokumentieren kann. Im Grunde bietet die Vorlage nicht mehr, als ein paar Layoutvorlagen für Bilder in Hoch- und Querformat mit einem Textfeld für Notizen. Hinzu kommt noch eine Titelfolie, auf der man Dinge wie Teilnehmer und Datum bei Bedarf eintragen kann und ein paar weitere Folien für ausführlichere Kommentare.

Die Anwendung

Was wird noch gebraucht? Eine Digitalkamera oder ein besseres Handy. Damit wird das Whiteboard während der Besprechung abfotografiert und die Bilder anschließend in die PowerPoint-Vorlage eingefügt und soweit wie notwendig kommentiert. Anschließend sollte die PowerPoint noch als PDF abgespeichert werden, denn für die Verteilung an Externe sind solche offenen Formate wesentlich besser geeignet.

So lassen sich Diskussionen und Entscheidungen effizient und effektiv dokumentieren und können auf professionell verteilt werden. Und das ohne viel Aufwand.

Beispiel

Auf den Bildern in diesem Artikel ist ein kleines Beispiel für den Einsatz der Powerpoint-Vorlage enthalten und ganz am Ende sind ein paar Download-Links für das Beispiel und die Vorlage selber enthalten.

Beispieltitelseite der Whiteboard-Dokumenation Beispiel für die Titelseite einer Whiteboard-Dokumentation.


Beispieltextseite der Whiteboard-Dokumenation Folie für eine ausführlichere Dokumentation in Textform.


Hochformatiges Bild eines Whitenboards Beispiel für die Verwendung mit einem hochformatigen Bild.


Querformatiges Bild in der Whiteboard-DokumentationBeispiel für die Verwendung mit einem querformatigen Bild.

Schlußbemerkungen in der Whiteboard-Dokumentation Auf der letzten Folie können ein paar Schlußbemerkungen festgehalten werden.


Eine gute Alternative zu dieser Vorlage ist die Dokumentation in einem Blog. In meinem Artikel Tod den Statusmails, es lebe das Blog habe ich hierzu auch schon einmal etwas geschrieben.

Das Apache Software-Ökosystem für Faule

Sonntag, 08. November 2009

Das Apache-Projekt hat sich unübersehbar zu wohl dem OpenSource-Software-Ökosystem entwickelt. Wer auf eine leichte Art und Weise sich darüber informieren will, welche neuen Projekte und Versionen das Apache-Projekt hervorbringt, der sollte ich auf der Announcement-Mailingliste der ASF eintragen.

Es gibt keinen leichteren Weg, sich über neue Entwicklungen im ASF-Ökosystem zu informieren, ohne dabei viel Aufwand zu betreiben, und dabei auch noch auf so manch kleine Perle wie commons compress zu stoßen.

Thunderbird-Plugins Teil 3 – Quicktext

Freitag, 06. November 2009

Vor einiger Zeit habe ich mit der Serie Thunderbird aufrüsten begonnen und als erstes Thunderbird-Plugin Nostalgy vorgestellt. Mit Quicktext will ich jetzt diese Reihe fortsetzen.
Screenshot von Quicktext

Quicktext erlaubt es Templates zu definieren, die über Menüeinträge oder freidefinierbare Tastenkürzel in Mails eingefügt werden können. Schön dabei ist, daß die Templates über Variablen auch parametrisierbar sind und sich so leicht Informationen wie Nachname des Empfängers, die aktuelle Uhrzeit oder der Dateiname eines Attachments in Templates verwenden lassen.

Um mir das Schreiben von Anreden und Grußformeln zu erleichtern, habe ich mir beispielsweise die in der unten stehenden Tabelle aufgeführten Templates definiert, die ich über Tastaturkürzel abrufen kann.

Taste Template
ALT + 1 Sehr geehrter Herr [[FROM=lastname]] [[TO=lastname]],

ALT + 3 Mit freundlichen Grüßen

XYZ

ALT + 9 Über eine kurze Bestätigung würde mich freuen.
Ausgewählte Templates von mir

Für alle die, die weitere Features brauchen, gibt es eine Professional-Version mit Scripting-Support.

Und was hat das ganze jetzt mit Software-Engineering zu tun? Quicktext ist ein gutes Beispiel für die Automatisierung von Standardaufgaben und damit die Entlastung des Anwenders. Solche Dinge würde ich mir in mehr Programmen und Systemen wünschen.

Fazit: Mit Quicktext kann eine Standardaufgabe wie das Schreiben von Mails wesentlich erleichtert werden und wer keine Lust hat, sich ständig wiederholende Phrasen mehrmals am Tag zu tippen, der sollte sich Quicktext installieren.

JIRA 4 ist da

Dienstag, 27. Oktober 2009

JIRA 4 ist da und wartet mit einer Vielzahl von neuen Features auf, wobei ich mir auch manches langbestehende Manko (JRA-9, JRA-1549) behoben gewünscht hätte. Trotzdem beeindrucken mich auch die neuen Funktionen wie ein neues Dashboards, Activity Streams, die OpenSocial-Integration sowie das allgemein verbesserte UI. Einen Überblick über die neuen Features gibt es bei Atlassian-TV.

Das Killerfeature an sich ist für mich aber die SQL-ähnliche Jira Query Language, mit der sich jetzt endlich auch komplizierte Anfragen bauen lassen, die über das bisherige Interface nicht möglich waren. So kann jetzt beispielsweise nach leeren Feldern gesucht werden, um zu herauszufinden, welchen Issues noch notwendige Felder fehlen. Auto-Completion und Syntaxcheck im Webeditor – was will man mehr? Mehr zur JQL gibt es hier in diesem Atlassian-TV-Beitrag oder in der JIRA-Dokumentation.

Böse Zungen könnten natürlich behaupten, daß es sich bei der JQL nur um eine Query-Translation nach SQL handelt. Vielleicht nicht falsch, aber: "Na und?"

Aus Vertriebssicht ist JIRA 4 auch interessant, da Atlassian das Preismodell für seine Produkte geändert hat und jetzt eine Mischung aus Penetrationsstrategie und Hochpreispolitik (im Vergleich zu den vorherigen Preisen) fährt. Früher gab es drei Versionen mit unterschiedlichen Funktionsumfang: Standard, Professional und Enterprise, wobei die Entprise-Version bei 4.800 Dollar lag. Seit JIRA 4 wird jetzt nur noch der Anzahl der existierenden Benutzern lizensiert. Der Einstieg liegt jetzt bei 10 Benutzern für 10 Dollar. In Hinsicht auf sein Preis-Leistungsverhältnis ein fast unschlagbares Angebot. Auf der anderen Seite muß man für mehr als 100 Benutzer jetzt 8.000 Dollar zahlen und 100 Benutzer sind nicht viel. Wie gesagt, es wird für existierende Benutzer gezahlt und selbst in kleinen Firmen sind 100 Benutzer nicht viel. Man denke nur an Praktikanten und die natürliche Flukturation. Insofern eine doch schon sehr drastische Preiserhöhung.

Mit einem Einstiegsspreis von 10 Dollar sollen ganz klar weitere Marktanteile erobert werden. Gerade kleinere Firmen werden hier sicherlich einsteigen und bei entsprechender Zufriedenheit aufrüsten (müssen). Abgesehen von Opensource-Produkten wie Bugzilla, wird diese Preispolitik anderen Anbietern das Leben in den unteren Preissegmenten erschweren, auch wenn das richtige Geld in den oberen verdient wird. Das Positive daran ist aber auch, daß auch in der kleinsten Ausbaustufe der komplette Funktionsumfang bereit steht und bei Bedarf nur die Anzahl der Benutzer erhöht werden muß.

Mein Fazit: Trotz des effektiv erhöhten Preises ist es das beste JIRA bis jetzt, da es nicht nur kosmetische Änderungen gab, sondern neue interessante Features, die die Arbeit erleichtern und angenehmer machen.

Sonnenuntergang

Montag, 07. September 2009

Von Eclipse als Entwicklungsumgebung war ich noch nie begeistert. Eclipse war mir immer zu groß, langsam und schwerfällig. Wohl auch berechtigt, wenn man im Vergleich dazu Intellij IDEA von Jetbrains aus St. Petersburg benutzt.

Daher hat mich "I stopped using Eclipse..." Artikel im Blog von Gernot Starke richtig aufrichtig gefreut.

Dazu passend hier noch ein Ausschnitt von der XING-Seite eines ehemaligen Kollegen:

Herzliche Grüße nach Bonn und Köln!

Atlassian $timulus Package

Mittwoch, 22. April 2009

Was Gutes gibt es selten für 'n Appel und 'n Ei. Aber manchmal doch. Atlassian bietet jetzt bis zum Freitag, den 24. April, sein Issue-Tracking-System JIRA und das Wiki Confluence in der Enterpriseversion beschränkt auf fünf Benutzer für sage-und-schreibe fünf Dollar an. Die Lizenz kann für jeweils fünf Dollar maximal drei Jahre verlängert werden.

Gerade für kleine Firmen oder Gruppen ist das ein unschlagbares Einstiegsangebot. Natürlich spekuliert Atlassian darauf, so durch die größere Nutzerbasis auch füher oder später mehr große Lizenzen zu verkaufen. Doch gerade für den Einstieg mit JIRA und Confluence ist das ein unschlagbares Angebot.

Übrigens, das Geld wandert nicht in die Taschen von Atlassian, sondern alle Einnahmen aus dieser Aktion gehen an das Projekt Room to Read.

Thunderbird-Plugins Teil 2 – Nostalgy

Mittwoch, 22. April 2009

Vor einiger Zeit habe ich mir vorgenommen in einer kleinen Reihe von Artikeln meine bevorzugten Extensions für Mozilla Thunderbird vorzustellen.

Zum einen weil ich Thunderbird trotz seiner Schwächen einfach für den für mich am besten geeignetsten Mailclient halte, zum anderen weil einige der Erweiterungen gute Ideen beinhalten, die sich auf andere Anwendungen übertragen lassen. Und wenn ich mich auf eine Erweiterung beschränken müßte, dann würde meine Wahl immer wieder auf
Nostalgy von Alain Frisch fallen.

Obwohl sich Thunderbird schon von Hause aus leicht über Tastatur steuern läßt, sind nicht alle Funktionen schnell und leicht über die Tastatur erreichbar. Daher rüstet Nostalgy für oft genutzte Funktionen Shortcuts nach. Nostalgy ist eine Reminiszenz an die Zeiten in denen Programme nur über die Tastatur gesteuert wurden.

Navigation zwischen Ordnern

Der Schwerpunkt in den von Nostalgy installierten Tastaturkürzeln liegt in der Navigation zwischen den Ordnern aller Mailkonten. Muß bis zur Installation von Nostalgy ein Ordnerwechsel zur Maus gegriffen werden um den Ordner zu wechseln oder eine Mail in einen anderen Ordner zu verschieben, läßt sich dies jetzt schnell und effektiv über einen einzelnen Tastendruck erledigen.

Taste Aktion
g Goto: Wechsle zum ausgewählten Ordner
s Save: Speichere die Mail im ausgewählten Ordner
c Copy: Kopiere die Mail im ausgewählten Ordner
Überblick über die wichtigsten Tastaturkürzel zur Navigation zwischen Ordern in Thunderbird

Natürlich gibt es noch weitere Tastaturkürzel, die ebenso wie die in der Tabelle genannten alle individuell konfiguriert werden können.

Search-As-You-Type zum schnellen Wechseln zwischen Ordnern

Wird eines dieser Tastaturkürzel ausgelöst, erscheint unten im Thunderbird-Hauptfenster ein Eingabefeld zur Eingabe des gewünschten Ordners, wobei der Ordnername aufgrund der existierenden Ordner bei der Eingabe vervollständigt wird. Werden die Ordnernamen so gewählt, daß der gemeinsame Präfix aller Ordnernamen sehr klein ist, kann eine Mail zwischen Konten mit zwei, drei oder vier Tastendrücken bewegt werden. Besser geht es nicht.

Konfigurationsdialog von Nostalgy

Adressieren von Mails

Ein anderes Feld in dem Nostalgy seine Stärken ausspielt ist die Adressierung von Mails, genauer gesagt, bei der Angabe ob eine Mail direkt an einen Empfänger gehen soll (to:), als Kopie (cc:) oder als Blindkopie (bcc:). Ist das Standardverhalten von Thunderbird so, daß jeder neuhinzugefügte Empfänger die Adressart von der sich darüber befinden Adresse übernimmt, kann mit Nostalgy vor der Eingabe der Mailadresse einfach die Adressierungsart eingegeben werden, die dann sofort von Nostalgy für diese Adresse übernommen wird. In der untenstehenden Tabelle sind die Abkürzungen zum Umschalten zwischen den Adressierungsarten aufgeführt.

Kürzel Bedeutung
to Mail geht direkt an die folgende Mail-Adresse.
cc Mail geht in Kopie an die folgende Mail-Adresse.
bcc Mail geht als Blindkopie an die folgende Mail-Adresse.
Abkürzungen zur Änderung der Adresserierungsart für eine Mail-Adresse

Natürlich kann Nostalgy noch mehr. Mittels der Taste l kann die Ordnerleiste ausgeblendet werden. Das ist konsequent, da diese für die Navigation durch Nostalgy nicht mehr notwendig ist. Über weitere Funktionen von Nostalgy kann man sich in der Dokumentation informieren.

Adressierungsart für einzelne Mail-Adressen ändern

Und wo bleibt jetzt das Software Engineering?

Die benutzerfreundliche Gestaltung von Oberflächen ist wohl eine der größten Herausforderungen für Software-Entwickler, da es hier nicht nur um die Entwicklung von Algorithmen und technischen Lösungen geht, sondern um solche weichen Bereiche wie Ästhetik, Benutzerfreunlichkeit und Effizienz. Nostalgy fällt in die letzte der genannten Kategorien und demonstriert wie eine kleine Erweiterung für bestehenden Lösungen die Benutzerfreundlichkeit und als auch die Ergonomie wesentlich steigern können. Und wenn man Software-Engineering auch als Disziplin auffaßt, deren Ziel es ist, uns dabei zu unterstützen unseren Benutzern genau solche Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, dann ist Nostalgy unter diesem Aspekt ein gutes Beispiel für erfolgreiches Software-Engineering.

Böser Zentralismus bei der Versionskontrolle…

Freitag, 20. März 2009

Wie der Heise-Newsticker meldet, wechselt das Gnome-Projekt das Versionskontrollsystem und löst damit Subversion durch GIT ab.

Das an sich ist mir noch keinen Eintrag wert, aber darüber bin ich auch einen Vortrag von Linus Thorvalds zu GIT aufmerksam geworden, der sehr interessant (und auch unterhaltsam) ist. Thorvalds spricht darin über eine Ansichten zur Versionskontrollsystemen und den Vorteil von verteilten Systemen gegenüber einem zentralisierten Ansatz wie er früher von CVS und jetzt auch von Subversion verfolgt wird. Insgesamt auf jeden Fall empfehlenswert, darum hier das Video zum Vortrag:

Mit vielen seiner Ansichten legt Thorvalds den Finger auf wunde Punkte in Versionskontrollsystemen und zeigt Alternativen auf. Auch seine Ansichten dazu, was ein Branch ist, sind richtig. Nach ihm entsteht defacto schon ein Branch dadurch das man die Working Copy verändert und damit eine neue Codelinie defacto eröffnet. Denkt man das konsequent zu Ende, ist eine in einer IDE geänderte Datei auch schon ein neuer Branch. :-)

Nach meiner Meinung weist Thorvalds aber auch auf einen richtigen Punkt hin: Verteile Entwicklung in Open Source-Projekten erfordert sicherlich einen anderen Umgang mit Versionkontrollsystemen als ein räumlich zentralisiertes Projektteam. Bei zentralisiert arbeitenden Teams, die auf eine schnelle Integration von Änderungen auf einen zentralen Branch angewiesen sind, scheint mir Subversion und Co. im Vorteil zu sein.

Aber es ist wohl wie immer: Die Wahl des richtigen Tools hängt immer von der konkreten Situation ab.

Thunderbird-Plugins Teil 1 – Thunderbird aufrüsten

Montag, 02. Februar 2009

Softwerker - und inzwischen wohl auch die meisten anderen Büroarbeiter - verbringen eine riesige Menge von Zeit mit dem Bearbeiten von Mails. Die meiste Zeit dabei wohl mit dem Lesen derselben. Daher ist auch hier wie bei vielen anderen Dingen das richtige Rüstzeug.

Ich persönlich benutze Thunderbird. Auch wenn er teilweise kleine Schwächen hat, ist es doch das beste Mailprogramm mit dem ich zurecht komme. Sein wohl größter Vorteil ist eine Erweiterbarkeit durch Addons, also Plug-Ins. Im Laufe der Jahre habe ich mich permanent für sieben Addons dauerhaft entschieden, wobei ich wohl dutzende ausprobiert habe. Interessanter Weise nutze ich für Firefox kaum Plugins. Wahrscheinlich reicht es mir Webseiten zu lesen und mein Bedürfnis meinen Browser zu tunen ist bei mir so hoch wie ein Auto zu tunen. Wo ist der Mehrwert?

Meine Thunderbird-Addons bieten mir jedoch einen Mehrwert von dem ich so überzeugt bin, daß ich die wichtigsten in der nächsten Zeit vorstellen möchte. Hier ist die Liste der Addons:

  1. AutoAuth
  2. Display Mail User Agent
  3. Nostalgy
  4. Quicktext
  5. Quote Colors
  6. Remember Mismatched Domains
  7. Remove Duplicate Messages (Alternate)

Alle Artikel werden das Tag "Thunderbird Addon" haben, worüber sie leicht zu finden sein sollten.