Archiv für die Kategorie ‘Online’

Berlin Buzzwords am 7. und 8. Juni in Berlin

Dienstag, 16. März 2010

Am 7. und 8. Juni diesen Jahres wird in Berlin die Berlin Buzzword 2010 stattfinden. Im Mittelpunkt dieser zweitägigen Community-Konferenz stehen all die Themen, die zur Zeit wohl als angesagt gelten dürften, wenn es um skalierbare Systeme und Massendatenverarbeitung geht; also Themen wie NoSQL, Hadoop, Lucene, Solr und und und. Isabel Drost, die auch das Berliner Hadoop Get Together organisiert und die treibende Kraft hinter Berlin Buzzword ist, hat in "Why 'Buzzwords'?" kurz erklärt, um welche Themen es auf der Konferenz gehen soll.

Derzeit läuft der Call-Of-Papers für die Konferenz. Wer also eine gute Idee für einen Talk auf Englisch und Zeit am 7. oder 8. Juni haben sollte und noch einen guten Grund sucht, um nach Berlin zu kommen, der kann sich gerne bei Berlin Buzzwords bewerben. Das ist übrigens auch die günstigste Art Zugang zur Konferenz zu bekommen. Momentan sind noch Karten zum Early-Bird-Preis von 297,50 € zu haben.

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, daß ich bei der Organisation der Konferenz durch die Begleitung der Konferenz auf XING, Facebook und Co. mitwirke. Dies aber aus reinem Enthusiasmus für ein spannendes Thema und somit ohne irgendwelchen finanziellen Vorteile daraus zu erhalten. Der Eintrittspreis ist so ausgelegt, daß er die Konferenzkosten deckt.

Erneuerter Scrum-Spickzettel

Sonntag, 24. Januar 2010

Darstellung von Scrum on a PageAlexander Kriegisch von Scrum-Master.de hat dem "Scrum on a Page" von William c. Wake aktualisiert und über seine Homepage uns allen zur Verfügung gestellt.

Scrum-On-A-Page faßt kurz für den täglichen Gebrauch die Scrum-Rollen, den Prozess und die wichtigsten Inhalte der Meetings und die Scrum-Artefakte zusammen.

Hier geht es zum Download...

So, now you’re an Agilist

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Im PM Blog habe ich einen interessanten Verweis auf einen Vortrag von Jurgen Apello auf der Agile Eastern Europe conference in Kiew gefunden, der nach meiner Ansicht wunderbar die wesentlichen Prinzipien zusammenfaßt, mit der Software-Entwicklungs-Teams geführt werden sollten.

Jurgen Appelo, "So Now You’re an Agilist. What’s Next?", Agileee conference, 2009 from Alexey Krivitsky on Vimeo.

Das Apache Software-Ökosystem für Faule

Sonntag, 08. November 2009

Das Apache-Projekt hat sich unübersehbar zu wohl dem OpenSource-Software-Ökosystem entwickelt. Wer auf eine leichte Art und Weise sich darüber informieren will, welche neuen Projekte und Versionen das Apache-Projekt hervorbringt, der sollte ich auf der Announcement-Mailingliste der ASF eintragen.

Es gibt keinen leichteren Weg, sich über neue Entwicklungen im ASF-Ökosystem zu informieren, ohne dabei viel Aufwand zu betreiben, und dabei auch noch auf so manch kleine Perle wie commons compress zu stoßen.

Daily Dueck – Elite verpflichtet

Sonntag, 01. November 2009

Am Rande habe ich Gunter Dueck schon einmal hier im Blog gestreift. Da er seine DD auch als PDF bereitstellt, lade ich sie mir immer "für später", also wenn man mehr Zeit ist, herunter.

Im DD 99 setzt er sich mit Elite, deren Verantwortung auseinander und greift dabei bis auf Platon zurück. Er schließt mit:

Eigentum verpflichtet. Elite verpflichtet. Bildung verpflichtet. Adel verpflichtet, Stärkev erpflichtet.
Wer je das Privileg hatte, oben zu sein, hat damit eine Pflicht auf sich geladen. Elite ist nicht oben sein, sondern unten helfen und führen.

Gut, Dueck hat sein DD bezogen auf die Bundestagswahlen bezogen, aber greift das nicht auch auf Führung von Menschen in Unternehmen? Führung kommt von führen...

Oracle bezieht Stellung

Samstag, 31. Oktober 2009

Seit Oracle Sun gekauft hat, steht oft die Frage im Raum, welche Sun-Produkte und -Geschäftsfelder Oracle fortsetzen will. Oracles offzielle Stellungnahme kann hierzu unter der URL http://www.oracle.com/ocom/groups/public/documents/webcontent/038563.pdf gefunden werden.

Es gibt keine Osmose der Firmenkultur

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Durch Artikel im Projektmanagement-Blog und im Blog von Jens Coldewey bin ich über Youtube (nein hier gibt es keinen Link) auf Prof. Peter Kruse aufmerksam geworden.

In diesem Video erklärt Prof. Kruse sehr gut, warum Veränderungsprozesse auch immer durch die oberste Ebene einer Organisation mitgetragen werden müssen und eine Änderung von unten nie erfolgreich ist. Und falls doch, dann nur, weil die Führung durch eine Reihe von Krisen so geschwächt ist, daß sie dem Änderungsdruck von unten nichts entgegen setzen können.

Für uns und unsere Projekte bedeutet dies, daß Veränderungen nur erfolgreich sind, wenn wir die Unterstützung der wichtigsten Stakeholder haben oder einfach der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.

Quellen und Verweise

Ward Cunnigham über technische Schulden

Sonntag, 03. Mai 2009

Vor einiger Zeit habe ich ein Phänomen beschrieben, welches ich Event-Driven-Software-Development nenne und dessen Kern von Martin Fowler als Technische Schulden beschrieben wird.

In Fowlers Blog habe ich jetzt einen Verweis auf ein Video von Ward Cunnigham gefunden, in welchem er den Begriff Technische Schulden erläutert und in 4 Minuten und 44 Sekunden auf den Punkt bringt.

Atlassian $timulus Package

Mittwoch, 22. April 2009

Was Gutes gibt es selten für 'n Appel und 'n Ei. Aber manchmal doch. Atlassian bietet jetzt bis zum Freitag, den 24. April, sein Issue-Tracking-System JIRA und das Wiki Confluence in der Enterpriseversion beschränkt auf fünf Benutzer für sage-und-schreibe fünf Dollar an. Die Lizenz kann für jeweils fünf Dollar maximal drei Jahre verlängert werden.

Gerade für kleine Firmen oder Gruppen ist das ein unschlagbares Einstiegsangebot. Natürlich spekuliert Atlassian darauf, so durch die größere Nutzerbasis auch füher oder später mehr große Lizenzen zu verkaufen. Doch gerade für den Einstieg mit JIRA und Confluence ist das ein unschlagbares Angebot.

Übrigens, das Geld wandert nicht in die Taschen von Atlassian, sondern alle Einnahmen aus dieser Aktion gehen an das Projekt Room to Read.

Böser Zentralismus bei der Versionskontrolle…

Freitag, 20. März 2009

Wie der Heise-Newsticker meldet, wechselt das Gnome-Projekt das Versionskontrollsystem und löst damit Subversion durch GIT ab.

Das an sich ist mir noch keinen Eintrag wert, aber darüber bin ich auch einen Vortrag von Linus Thorvalds zu GIT aufmerksam geworden, der sehr interessant (und auch unterhaltsam) ist. Thorvalds spricht darin über eine Ansichten zur Versionskontrollsystemen und den Vorteil von verteilten Systemen gegenüber einem zentralisierten Ansatz wie er früher von CVS und jetzt auch von Subversion verfolgt wird. Insgesamt auf jeden Fall empfehlenswert, darum hier das Video zum Vortrag:

Mit vielen seiner Ansichten legt Thorvalds den Finger auf wunde Punkte in Versionskontrollsystemen und zeigt Alternativen auf. Auch seine Ansichten dazu, was ein Branch ist, sind richtig. Nach ihm entsteht defacto schon ein Branch dadurch das man die Working Copy verändert und damit eine neue Codelinie defacto eröffnet. Denkt man das konsequent zu Ende, ist eine in einer IDE geänderte Datei auch schon ein neuer Branch. :-)

Nach meiner Meinung weist Thorvalds aber auch auf einen richtigen Punkt hin: Verteile Entwicklung in Open Source-Projekten erfordert sicherlich einen anderen Umgang mit Versionkontrollsystemen als ein räumlich zentralisiertes Projektteam. Bei zentralisiert arbeitenden Teams, die auf eine schnelle Integration von Änderungen auf einen zentralen Branch angewiesen sind, scheint mir Subversion und Co. im Vorteil zu sein.

Aber es ist wohl wie immer: Die Wahl des richtigen Tools hängt immer von der konkreten Situation ab.