Vortrag zu Architekturkommunikation
Gernot Starke hat in seinem Blog einen Hinweis auf seinen auf der WJAX
gehaltenen Vortrag zum Thema Architekturkommunikation hingewiesen, der als Video online zur Verfügung steht.
Starke widmet sich in seinem Vortrag dem Zusammenhang von Architektur und Kommunikation und weiß das überzeugend zu vermitteln.
Nach seiner Ansicht ist eine der wesentlichen Aufgaben eines Architekten die Kommunikation mit allen am Projekt beteiligten Stakeholdern. Richtig dachte ich nur während des ganzen Videos. Gute Architekturen zu entwerfenist das eine, sie zum Leben zu erwecken und zu halten etwas anderes. Dafür
müssen alle miteingebunden werden, die davon betroffen seien könnten. Und leider muß es muß auch immer wieder wiederholt werden.
Hier ein paar nebenbei notierte Aussagen von Starke:
- Architektur beschäftigt sich mit Strukturen und Konzepten.
- Implizite Annahmen treten immer da auf, wo etwas nicht
dokumentiert ist, wo es notwendig gewesen war. (Alt bekannt!) -
Implizite Annahmen schaffen Mißverständnispotential. (Ich nenne
das einfach mal heterogene Projektentwicklung. Klingt doch
netter.) -
Architektur ist nicht das Kodieren von selbigen, da Code
allein ab einer gewissen Größe keine Basis für Verständnis
ist. -
Verständnis (von Architekturen) muß erst geschaffen werden und
kann erst danach gefördert werden. -
Dokumentation muß minimalistisch sein, womit gemeint ist, daß
nur die relevanten oder stabilen Punkte dokumentiert werden sollten,
die für das Verständnis der Anwendung notwendig sind. - Dokumentation muß wartbar sein.
Starke schafft es diese Punkte überzeugend zu vermitteln.
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